Spielend die Welt verändern … virtually changing the world

Im Jahr 2024 verdichten sich die absehbaren oder auch bereits eingetretenen globalen Katastrophen zu einem multiplen Krisenkonglomerat. Apokalyptische Untergangsszenarien haben ebenso Hochkonjunktur wie die Sehnsucht nach einer ‘besseren Welt’ oder das irrationale Festhalten am Weiter-wie-bisher.

Vor allem aus letzterem speist sich die handlungsanleitende Logik all derer, in deren Händen die Zukunftsgestaltung liegt. Da die Zukunft ihre Berechenbarkeit weitestgehend eingebüßt hat, geht es ihnen nur mehr darum, die unmittelbaren Folgen der desaströsen Entwicklungen möglichst applausheischend zu mildern und ansonsten darauf zu verweisen, dass eben mehr nicht möglich sei. Oder es wird, wie im Kriegsfall, bei den von allen Beteiligten geschaffenen verheerenden Kollateralschäden auf die unabdingbaren nationalen Interessen verwiesen. Alles wie gehabt.

Es sind dies Haltungen, die, da sie in keinster Weise konstruktive Lösungen anbieten, ebenso unsinnig sind wie sie weithin hingenommen werden.

Von der Politik, so kann man wohl nüchtern schließen, sind tatsächlich rettende Maßnahmen nicht zu erwarten. Denn das würde bedeuten, das Ruder JETZT, global und radikal herumzureißen. Der wohl von allen Menschen gehegte Wunsch, Zukunft wieder vorstellbar werden zu lassen und mit der Zuversicht auf eine intakte Lebenswelt zu verbinden, bleibt somit illusionär.

Die Ursachen für das stete Näherrücken der menschgemachten Weltzerstörung liegen indessen tief. Überwiegend sind sie jenem Wirtschaftssystem geschuldet, das sich vor rund dreihundert Jahren herauszubilden begann und dessen Formel, Geld zwingend vermehren zu müssen, Wirkmechanismen hervorgebracht hat, in denen die Ausbeutung und Vernutzung natürlicher und menschlicher Ressourcen nicht zu durchbrechen sind.

Diese Website befasst sich mit der Frage, ob es möglich ist, der sich zunehmend durchsetzenden Dystopie eine ‘Konstruktopie’ entgegenzusetzen.

Soll heißen: Wie kann es Menschen rund um den Globus ermöglicht werden, sich aus lähmender Resignation und Handlungsunfähigkeit zu befreien und sich konstruktiv und problemlösend einzubringen in das Schaffen, Gestalten, Weiterentwickeln, Erproben und Verbessern einer neuartigen Wirtschafts- und Gesellschaftsform?  Und wie kann dieses Sicheinbringen und die von ihm hervorgebrachten bedeutsamen Veränderungen sichtbar und erlebbar gemacht werden?

Die Antwort liegt mehr denn je auf der Hand: Mittels eines interaktiven und investigativen Plan- und Simulationsspiels, in dem das Schaffen einer Globalen Alternative angestrebt wird.

In ihm, so die These, ließen sich Wissenschaft und Alltagswissen, Erfahrung, Kreativität und soziale Intelligenz von engagierten Menschen rund um den Globus zusammenführen, um als Weltgemeinschaftsprojekt Lösungen für die drängenden Probleme auf dem Planeten zu suchen und zu finden.

Ziel wäre es, virtuell und doch realitätsnah eine herrschaftsfreie, stabile, gemeinwohlorientierte und vernünftig organisierte Gesellschafts- und Wirtschaftsform zu schaffen, der es gelingt, den Umgang miteinander, mit der Natur, den verbliebenen Ressourcen und dem Klimawandel zu meistern.

Das ist nicht wenig. Indessen: Den gemeinsam geschaffenen Wandel zu erleben könnte sich durchaus als lustvoll erweisen (siehe: Den Wandel denken) und überdies zum Augenöffner werden für die systemisch bedingten Probleme, mit denen wir es im Hier und Jetzt zu tun haben.

Da davon ausgegangen wird, dass nur mittels einer kompletten Abkehr von kapitalistischen Strukturen der Wandel hin zu einem gelingenden Wirtschafts- und Gesellschaftmodell möglich ist, werden im Konzept einige Richtlinien ( Die 12 Spielregeln) vorgestellt, die den Übergang in eine humane Ära und deren Erhalt ermöglichen sollen. Zugleich sind sie das Resultat der kritischen Analyse aller bisherigen Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme und deren Defiziten. Sie enthalten überdies ein erstes Konzept für ein mithilfe von IT organisiertes alternatives Wirtschaften (siehe Pool-Ökonomie).

Bei Globale Alternative handelt es sich bisher also lediglich um das Konzept eines möglichen Plan- und Simulationsspieles, das seiner Realisierung harrt. Jede Form der Unterstützung ist hierbei willkommen (siehe Projektrealisierung)

Zuletzt noch ein Hinweis, der sich im Grunde von selbst versteht: Globale Alternative ist frei von jeglichem kommerziellen Interesse!

Und noch ein Hinweis:
Aus Gründen der Lesbarkeit wird auf der Homepage überwiegend darauf verzichtet, geschlechtsspezifische Formulierungen zu verwenden. Soweit personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Männer und Frauen in gleicher Weise.

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