Die Idee

Die Idee

Um einen zukunftsfähigen Masterplan bzw. ein real mögliches Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell zu entwickeln, bedarf es der kreativ-produktiven Zusammenarbeit vieler. Der derzeitige Stand der digitalen Kommunikations-, Simulations- und Kalkulationstechnologie bietet hierzu bereits jetzt gute Voraussetzungen, um ein globales Gemeinschaftsprojekt durchzuführen.

Die digitale Technologie ist aber noch in anderer Hinsicht entscheidend für das Projekt. Was nach der Volkswirtschaftslehre nur vom Geld geleistet werden kann, um den ökonomischen Gesamtprozess zu organisieren und eine Versorgung zu gewährleisten, kann – so die These von Globale Alternative – auch ohne dieses ‚Medium‘ erreicht werden. Denn in der virtuellen neuen Ökonomie lassen sich Bedarf, Produktion und die Verteilung von Gütern und gesellschaftlichen Aufgaben mittels der Datenverarbeitungstechnologie bestens erfassen, berechnen und kommunizieren.

Mit Globale Alternative wird also eine Wirtschaftsform vorgestellt, die einerseits neuartig ist, andererseits aber auch auf der Hand liegt. Mit ihr wird der Komplexität unserer heutigen Welt eine relativ einfache Ordnung gegenübergestellt. Zwölf Spielregeln genügen, um das Schaffen dieser neuen Gesellschaft anzustoßen. Sie zu gestalten, weiterzuentwickeln, zu überprüfen, sie vorstellbar werden zu lassen und nicht zuletzt: Schwung und Spaß am gemeinschaftlichen Tun in sie hineinzubringen – das sind die Herausforderungen, denen sich die Mitspieler gegenübersehen.

Sollte Globale Alternative umsetzbar sein, würde damit das wohl erste globale Gesellschaftsprojekt realisiert und der Beginn einer neuen Ära des Computerspiels und seines Beitrags zur Lösung realer Probleme eröffnet.

Das Spiel soll Free Ware sein und die Teilnahme jedem mit Internetzugang weltweit offenstehen.